Donnerstag, Januar 19, 2012

Das rote Licht des Mondes

                                         Ein kleiner Park in Hamburg, der nichts mit diesem Text zu tun hat.
ist ein sehr interessanter, historischer Roman, der sich in der Ruhrpottstadt Duisburg abspielt und in der zweiten Hälfte des 19.-ten Jahrhunderts angesiedelt sein dürfte. Dieses Buch bekam ich geschenkt mit einer Widmung der Autorin. Abgesehen davon, dass die Handlung sehr spannend ist und ein wirklich geschehener, dokumentierter Kriminalfall zu Grunde liegt, staunte ich mal wieder darüber, wie wenige Rechte doch die Frauen von damals hatten, und wie glücklich wir sein können, in der heutigen Zeit zu leben.
Dieser Romen wurde von der Autorin selbst zu einem Theaterstück verarbeitet, mit vier oder fünf Schauspielern besetzt und an Ort und Stelle, also in den im Roman erwähnten Straßen, Gassen, Gebäuden, Kirchen, Kellergängen usw. aufgeführt. Eine tolle Idee! Eine Art Stadtführung und die Zuschauer wandern mit von Ort zu Ort. Jeder einzelne Schauspieler spielt mehrere Rollen. Es wirkt sehr natürlich, als müsse es so sein.
Woher ich das weiß? War ich etwa selbst in Duisburg als Zuschauer? Leider nicht, aber heute erzählte mir eine darin mitwirkenden Schauspielerin -die sympathischste übrigens- das ich das Ganze im Internet bei You Tube sehen könne, wenn ich den o.a. Titel des Buches eingäbe. Und genau das habe ich heute getan und kann nur sagen: Toll, es hat mir sehr gefallen. Mögen andere Stadtverwaltungen folgen und für ähnliche Aufführungen in ihren Städten -allein schon für den Tourismus- sorgen . Es gibt auch  historische Kriminalgeschichten aus Hamburg.
Schaut es euch an. Ein Versuch lohnt!

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